1. Bestimmen Sie zunächst den Stromverbrauch der Schule und legen Sie anschließend die Systemgröße fest.
Der Stromverbrauch einer Schule folgt einem typischen Muster: Tagsüber sind Beleuchtung in Klassenräumen und Schlafsälen, Klimaanlagen, Bürocomputer, Laborgeräte, Küchenausrüstung in der Mensa sowie Warmwassersysteme in Betrieb, was zu einem hohen Stromverbrauch führt; abends und am Wochenende ist der Verbrauch deutlich geringer. Vor der Planung der Anlage führen wir eine umfassende Erhebung in den folgenden Bereichen durch:
(1) Sammeln Sie die Stromrechnungen der Schule für das vergangene Jahr (mindestens sechs Monate), berechnen Sie den durchschnittlichen täglichen Stromverbrauch und ermitteln Sie den gesamten jährlichen Stromverbrauch.
(2) Messen Sie die Dachfläche vor Ort, prüfen Sie deren Bauart (z. B. Zement-Flachdach, gewelltes Stahldach usw.), Tragfähigkeit (ob sie den Gewichtsanforderungen der Photovoltaikmodule genügt), Ausrichtung und Neigungswinkel sowie das Vorhandensein eventueller Hindernisse.
(3) Ermittlung der installierten Leistung.
2. Wie wird die installierte Leistung berechnet? Eine Formel reicht aus!
Die branchenübliche Berechnungsmethode ist einfach: Installierte Leistung (kWp) = Durchschnittlicher täglicher Stromverbrauch (kWh) ÷ (Durchschnittliche tägliche effektive Sonnenscheindauer ÷ Systemwirkungsgrad). Die Formel stellt lediglich einen theoretischen Wert dar. Bei der tatsächlichen Berechnung werden Sicherheitsfaktoren sowie saisonale Anpassungen berücksichtigt, um auch im Winter oder an bewölkten Tagen eine stabile Stromerzeugung zu gewährleisten. Auf Grundlage dieser Formel benötigt eine typische Schule mit 500–800 Schülerinnen und Schülern 30–100 kW; große Campusanlagen oder Internatschulen erfordern 150–300 kW; Universitäts-Campusanlagen können modular ausgelegt werden und unterstützen Leistungen von 500 kW bis 2 MW. Unsere Wechselrichter verfügen über integrierte Transformatoren und unterstützen eine Überlastung von bis zu 110 % sowie dreiphasige unsymmetrische Lasten, wodurch sie selbst für Schulen mit mehreren Gebäuden und ungleichmäßiger Stromverteilung geeignet sind.
3. Wie viel Energiespeicherkapazität wird benötigt? Dies hängt vom Stromverbrauch in der Nacht sowie vom Bedarf während Netzausfällen ab.
Falls die Schule Abendstunden für Lernaktivitäten oder sonstige Veranstaltungen durchführt oder falls in der Region häufig Stromausfälle oder Netzinstabilitäten auftreten, ist ein Energiespeicher unverzichtbar. Der tagsüber erzeugte Strom kann gespeichert und nachts für Beleuchtung, Sicherheitssysteme und Server genutzt werden.
Grundschulen/Kindergärten wird empfohlen, über eine Energiespeicherkapazität von 40–80 kWh zu verfügen, um bei Stromausfällen die Versorgung mit Beleuchtung, Sicherheit und Trinkwasser sicherzustellen.
Reguläre Schulen wird empfohlen, über 60 –200 kWh Energiespeicher zu verfügen, um Abendessen, Duschen und Trinkwasserversorgung sicherzustellen.
Große Berufsschulen sollten über 300 –600 kWh verfügen, um die Stromversorgung zentraler Rechenzentren und kritischer Mensen sicherzustellen.
Unser System unterstützt 200 A Hochstrom, 2-stündiges Schnellladen, 100 % Toleranz gegenüber einphasiger Lastungleichverteilung bei Dreiphasenbetrieb sowie eine schnelle Wiederherstellung der Stromversorgung nach einem Stromausfall. Diese Funktion ist insbesondere für Schulen in abgelegenen Gebieten von großer Bedeutung, da eine stabile Stromversorgung unmittelbar mit Unterricht und Sicherheit verbunden ist.
4. Praxisbeispiel: Eine 150-kW-Netzgekoppelte Solaranlage, die an einer Schule in Liberia installiert wurde, beseitigt Stromausfälle.
In Liberia führte die instabile Stromversorgung des Netzes zu häufigen Stromausfällen an örtlichen Schulen, was deren normale Betriebsabläufe beeinträchtigte. Wir stellten ein 150-kW-Solarkraftwerk sowie 300 kWh Energiespeicherkapazität bereit; zudem verfügte der Kunde über einen Generator, der gemeinsam mit dem Solarsystem eingesetzt wurde, um eine unterbrechungsfreie Stromversorgung für Klassenzimmer, Schlafsäle und die Kantine sicherzustellen. Die Schule zeigte sich besonders zufrieden mit der Fernüberwachungsfunktion über das Mobiltelefon, wodurch tägliche Vor-Ort-Inspektionen entfielen. Die Schule senkte ihre Betriebskosten um mindestens 40 % und erreichte eine Amortisationsdauer von 2–3 Jahren. Dies sind keine theoretischen Werte, sondern reale Daten aus der Praxis.

5.Langfristiger Nutzen: 25 Jahre kostenlose Wartung – Schulen müssen nur nutzen – nicht reparieren.
Unsere gewerblichen und industriellen Solarsysteme nutzen die deutsche 5S-Produktionstechnologie und eine intelligente Generatorsteuerung. Alle Schulprojekte umfassen 25 Jahre kostenlose vorausschauende Wartung sowie einen Rundum-Service: Planung, Installation, Abnahme, 24/7-Fernüberwachung und eine Reaktionszeit vor Ort innerhalb von 72 Stunden. Darüber hinaus fungiert das Solarsystem selbst als fertiges Umweltbildungsinstrument, sodass Schüler:innen visuell nachvollziehen können, wie saubere Energie Strom erzeugt. Ob Grundschule, weiterführende Schule oder Hochschule – wir entwickeln maßgeschneiderte, skalierbare Systeme, die den jeweiligen Strombedarf genau abdecken. Zukünftige Erweiterungen der Schule oder ein gestiegener Stromverbrauch lassen sich problemlos durch Nachrüstungen bewältigen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Bestimmen Sie zunächst den Stromverbrauch der Schule und legen Sie anschließend die Systemgröße fest.
- 2. Wie wird die installierte Leistung berechnet? Eine Formel reicht aus!
- 3. Wie viel Energiespeicherkapazität wird benötigt? Dies hängt vom Stromverbrauch in der Nacht sowie vom Bedarf während Netzausfällen ab.
- 4. Praxisbeispiel: Eine 150-kW-Netzgekoppelte Solaranlage, die an einer Schule in Liberia installiert wurde, beseitigt Stromausfälle.
- 5.Langfristiger Nutzen: 25 Jahre kostenlose Wartung – Schulen müssen nur nutzen – nicht reparieren.